Über Luise


Luise Schütt (1859–1935)
Mut, Verantwortung und Beständigkeit

Luise Schütt war die Ehefrau von Robert Schütt, dem Firmengründer der Schleiferei für synth. Steine und Gläser im 1890.

Als Robert bereits 1897 an einer Typhusepidemie verstarb, übernahm sie die alleinige Verantwortung für den Betrieb und ihre Familie.

Nur mit einer Sondergenehmigung der Stadt Pforzheim war es ihr erlaubt ein eigenes Unternehmen zu leiten – so nannte sie es um in den noch heute genutzten Titel der Firma Robert Schütt Witwe.

Mit drei Kindern, großem Mut und unternehmerischer Klarheit führte Luise das Unternehmen weiter und entwickelte es zu einer international anerkannten Schleiferei für Edelsteine und Diamanten.



Sie schuf Arbeitsplätze, übernahm Verantwortung und prägte über Jahrzehnte die Pforzheimer Schmucktradition.

Ihr Handeln war getragen von Ausdauer, Qualität und dem Bewusstsein, dass wahre Werte Zeit brauchen.

Das Café Luise trägt 135 Jahre nach der Gründung des Unternehmens ihren Namen als Zeichen für diese Haltung: für Orte, die durch Menschlichkeit, Begegnung und gegenseitige Rücksichtnahme wachsen.

Dein Mut, Ideenreichtum und dein Tatendrang
sind uns eine tägliche Motivation. 

Vielen Dank liebe Ur-Ur-Großomi.

Auf diesem Gemälde sowie auf vielen anderen Fotos trägt Luise eine Brosche mit einem weißen Engel als Zeichen für Ihren Status als Witwe, so war sie auch stets in schwarz gekleidet.

Die Achatgemme (erhabene Reliefgravur) ist eine feine Handwerkskunst, welche in den eigenen Werkstätten hergestellt wurde.

In der Edelsteinausstellung der Firma Schütt, direkt nebenan, können Sie die Brosche von Luise heute bewundern.

(nach vielen Jahren der Abwesenheit ist sie seit Anfang 2026 wieder bei uns live zu bewundern.)